Cross Compliance

Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 ist die Gewährung von Direktzahlungen (Betriebsprämien) und Zahlungen im Rahmen der ländlichen Entwicklung (Agrarumwelt- und Klimamaßnahme, Biologischer Anbau, Ausgleichszulage) auch an die Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen (Cross Compliance) geknüpft.

Die Antragsteller verpflichten sich die Auflagen der Cross Compliance, die für den eigenen Betrieb als anwendbar aufscheinen, einzuhalten (siehe unten angeführte Tabelle).

Die Auflagen gelten für das ganze Kalenderjahr und für alle Produktionsbereiche sowie alle landwirtschaftlichen Flächen eines Betriebes, auch für jene, für die keine Direktzahlung beantragt wurde.

Die Anwendbarkeit der verschiedenen Anforderungen und Normen der Cross Compliance wird aufgrund der Betriebssituation laut Datenbanken für Flächen und Tiere definiert. Sollte sich im Laufe der Zeit die betriebliche Situation ändern, so wird diese Änderung auch auf die Cross Compliance übertragen.

Falls bei einem Betrieb eine Anforderung fälschlicherweise als anwendbar aufscheint und bei der Vor-Ort-Kontrolle deren Nicht-Anwendbarkeit hervorgeht, ist keine Auswirkung für den Betrieb vorgesehen.